Hallo Welt,
ich habe heute (Mittwoch) für die beste Ehefrau von allen einen Sauerbraten (das ist ihr Leibgericht!) vorbereitet – am Sonntag werde ich ihn dann vollenden.
Zur Vorbereitung braucht es folgende Zutaten:
- 1,5 kg Rindfleisch (Hochrippe) am Stück
- 4 Zwiebeln mittelgroß
- 2 Bund Suppengrün
- 10 Wacholderbeeren
- 20 Pfefferkörner
- 6 Pimentkörner
- 2 Lorbeerblätter
- Marinade aus 50% Rotwein und/oder Wasser und 50% Essig (für obiges Gericht in meinem Bräter ca. 1 L Wasser, 1/2 L Rotwein und 1 1/2 L Essig = 3 L Flüssigkeit)
Zubereitung:
- Nehmen Sie einen großen Topf, in den das Bratenstück gut hineinpasst, z.B. einen Bräter
- Schälen Sie Zwiebeln, Karotten und Sellerie und schneiden Sie alles in grobe Stücke
- Putzen und schneiden Sie den Lauch in größere Stücke
- Putzen Sie die Petersilie
- Mörsern Sie ganz leicht (nur zerdrücken) den Wacholder und die Pimentkörner
- Mörsern Sie die Pfefferkörner etwas stärker, aber immer noch grob lassen
- Parieren Sie den Braten
- Geben Sie alle Zutaten in den Topf und gießen Sie mit Rotwein/ Essig Gemisch (1:1) auf
- Das Fleisch muss komplett bedeckt sein (Wichtig!)
- Sollte das Fleisch auftreiben, beschweren Sie es (z.B. mit einem Stein o.ä.)
- Stellen Sie den Topf/ Bräter mit geschlosseneme Deckel kühl (Kühlschrank)
- Drehen Sie das Fleisch alle 12- 24 h
- Lassen Sie das Ganze ca. 4-5 Tage durchziehen
Tipp: Bevor Sie loslegen, warten Sie Teil 2 des Rezepts ab, damit Sie richtig planen können. Teil 2 sollte ca. am kommenden Sonntag Abend Online sein!
Bis dahin, liebe Grüße
Ihr Leroy
Hallo Welt! Hier mal wieder ein Lebenszeichen von mir.
Es ist nicht so, dass wir nichts mehr kochen
. Und es nicht so, dass ich gar keine Zeit habe. Aber es gab noch nicht viel Neues und gegenüber meinem letzten Status (“Ich bin etwas Land unter…”) hat sich nichts Entscheidendes getan. Aber dennoch will ich mich kurz melden, um zu zeigen:
- Ja wir kochen noch
- Die Bilder sind jetzt anders (hoffentlich besser
) - Der Blog ist mir immer noch wichtig
Anbei ein kurzer Rezept-Bericht zu unserem kürzlich zelebrierten Italienischen Abend, zu dem wir ein paar Freunde geladen hatten. Im Prinzip wollte ich vor allem eine Variante zur bereits vorgestellten Gemüselasagne vorstellen, die Lasagne mit Bolognese-Sauce (vermutlich die häufiger gegessene der beiden und somit die bekanntere). Im Prinzip ändert sich am damaligen Rezept nur die Füllung und die Menge, da wir mehr Gäste hatten und auf Nummer sicher gegangen sind.
Die Zutaten, angepasst auf die alten 8 Portionen, ändern sich wie folgt (auf dem Bild sind aber 2 Bleche mit ca. 16 Portionen zu sehen):
Zutaten für 8 Portionen:
- 550 g Rinderhackfleisch (Tipp: beim Metzger am Vortag holen und einschweißen lassen)
- 1 große Gemüsezwiebel
- 1 mittlere Zucchini
- 125 ml Rotwein
- 140 g Tomatenmark konzentriert
- 1 Dose Tomaten gewürfelt (400 g)
- Salz, Pfeffer, Oregano
- Lasagneplatten (z.B. von Barilla)
- Bechamelsauce (40 g Mehl, 40 g Butter, 500 ml Milch, Salz, Pfeffer, Muskat) oder Fertigprodukt (gibt es im Mini-Tetrapack)
- 500 g Käse (400 g Mozarella und 100 g Parmesan)
Die Zubereitung ist dann grob gesagt, wie in diesem Rezept, mit dem Unterschied, dass Sie nun das Hackfleisch portionsweise in der Pfanne anbraten und dann in einen Topf geben. Pfanne auch hier mit etwas Rotwein ablöschen, Tomatenmark und Tomaten einköcheln lassen und im Topf noch etwas reduzieren. Der Rest ist identisch. Fertig sieht Ihr Blech danach so aus (bedenken Sie, dass die obige Menge nur für die Hälfte – also ein Blech - reicht!).
Zur Vorspeise hatten wir wieder Antipasti gereicht, diesmal einiges selbst gekauft
und dazu dann ein leckeres Bruschetta, selbst gemacht. Das Ergebnis sehen Sie hier:
Das Bruschetta-Rezept finden Sie im Übrigen hier. Als Variante dazu haben wir eine halbe Knoblauchzehe verwendet und Cocktailtomaten. Dazu haben wir Parmaschinken, mundgerechte Stücke von der Honigmelone und gehobelten Parmesan, sowie Antipasti Misti vom Feinkosthändler unserer Wahl sowie Tomaten mit Basilikum und Mozarella gereicht.
Kam gut an, alle waren zufrieden und wir widmen uns unserer nächsten Einladung am kommenden Wochenende, diesmal vermutlich mit Gulasch (also nichts Neues
)
Sobald ich aber wieder etwas Neues oder eine nette Variante habe, melde ich mich wieder, liebe Welt – versprochen
Derweil immer her mit den Kommentaren, im Dialog macht es mehr Spaß
Es grüßt ganz herzlich, Ihr Leroy
Hallo Welt,
ich habe wieder mal gegrillt (zur Abwechslung
) und heute habe ich mir mal was anderes als das gewöhnliche Steak ausgedacht:
- Schweinesteakroulade mit Schafskäse-Thymian-Füllung im Parmaschinken-Mantel
- Rinderlendenroulade mit Senf-Honig-Frühlingszwiebel-Füllung
Die Zutaten:
- ca. 4-5 Schweinesteaks (Minutensteaks) dünn geschnitten, zu je ca. 100 g
- 1 Packung Salakis Schafskäse
- 1 Handvoll Thymianzweige
- 8-10 Scheiben Parma- oder Serrano-Schinken (o.Ä.)
- 4 Rinderlendensteaks, dünngeschnitten
- 2 EL Honig
- 2 EL Senf (1 normal, 1 Dijon)
- Saft einer Zitrone
- 3 Frühlingszwiebeln
- Pfeffer, Salz, Paprika
- Fleischnadeln
Zubereitung:
- Die Schweinesteaks mit einem Fleischhammer plattieren (etwa auf doppelte Größe)
- Den Schafskäse in eine Schüssel bröseln und den Thymian waschen
- Die Thymianblättchen von den Stielen lösen und zum Schafskäse geben
- Mit Pfeffer abschmecken und mischen
- Die Steaks beidseitig würzen (Pfeffer, Salz, Paprika)
- Steaks vorsichtig einrollen und die fertigen Rouladen mit je 2 Scheiben Schinken umwickeln und mit einer Fleischnadel sichern
- Für die Rinderlende wie folgt vorgehen: Lende leicht plattieren, einseitig würzen (Pfeffer, Salz Paprika)
- Für die Marinade 2 EL Senf, 2 EL Honig und Saft einer Zitrone in einer Schale verrühren, die Frühlingszwiebeln fein hacken
- Die Lende auf der nicht gewürzten Seite mit der Marinade einpinseln
- Eine kleine Hand voll Frühlingszwiebeln auflegen
- Vorsichtig einrollen, die Enden hochklappen und mit dem Falz mittels zweier Fleischnadeln von beiden Seiten sichern
- Die Rouladen auf den vorgeheizten heißen Grill legen und direkt grillen, dabei auf alle vier Seiten wenden (Grillzeit je Seite ca. 2-3 min. bei geschlossenem Deckel im Kugelgrill, ansonsten ggf. etwas länger)
- Die Rouladen auf einem Teller anrichten, mit etwas Salat servieren
- Sehr gut passen auch halbierte Cocktailtomaten mit Mozarella-Kügelchen (mit frischen Basilikumstreifen und Balsamicoessig angemacht)
- Leroy wünscht wie immer: Guten Appetit!
Hallo Welt!
Kurz vor unserem diesjährigen Urlaub haben wir – sozusagen zum Abschied – nochmal was Leckeres gegrillt. Das Fleisch stammt aus der METRO – argentinisches Roastbeef.
Zutaten:
- Rindfleisch: Argentinisches Roastbeef (pro Person ca. 250-350 g)
- Olivenöl
- Salz, Pfeffer
- Knoblauch (für 1 kg Fleisch ca. 3 große Zehen)
- Frische Thymian- und Rosmarinzweige
Zubereitung:
- Zuerst die Marinade vorbereiten: Kräuter waschen, dann die Rosmarin-Nadeln und die Thymianblättchen von den Zweigen ablösen
- Knoblauchzehen schälen und in Stifte/ Scheiben schneiden
- Mit etwas Olivenöl einen Teil des Knoblauchs und der Kräuter in eine GN-Schale geben (falls vorhanden, sonst eignet sich vor allem auch ein Gefrierbeutel zum Marinieren – bzw. kann man sogar noch zusätzlich vakuumieren, aber dazu ggf. später mehr von Ralf)
- Das Fleisch parieren (von Fett und Schwarte befreien)
- Dann in fingerdicke Scheiben schneiden und in die GN-Form legen. Auf die erste Schicht Fleisch wieder eine Lage Öl/Knoblauch/ Kräuter geben und so das Fleisch schichten.
- Das Fleisch mindestens eine Stunde marinieren, dabei einmal wenden (für einen intensiveren Geschmack kann man das Roastbeef auch über Nacht im Kühlschrank marinieren)
- Grill vorheizen
- Die Marinade vom Fleisch grob abstreifen, z.B. mit einem Messer (Fett tropft sonst in die Glut, bzw. die Kräuter und der Knoblauch können verbrennen)
- Das Fleisch von jeder Seite ca. 2 Minuten grillen (je nach Grilltemperatur zu variieren), dann für 5 Minuten in Alufolie packen und warmgestellt ruhen lassen
Wenn Sie sich nicht sicher sind, wie lange das Fleisch zu grillen ist, achten Sie auf folgenden Effekt. Bitte den Grill dabei nicht zu heiß verwenden und das Fleisch wirklich nur fingerdick auflegen – je heißer der Grill und je dicker das Fleisch, desto größer wird sonst die Gefahr, dass Ihnen das Fleisch bereits auf der ersten Seite verbrennt. Wenn Sie das Fleisch auf der ersten Seite aufgelegt haben, beobachten Sie die ungegrillte Oberfläche und merken Sie sich die Zeit. Wenn an der Oberfläche der Fleisch-Saft in kleinen Perlen austritt (“schwitzt”), können Sie wenden. Grillen Sie die Gegenseite nun maximal genau so lange für ein “Well-Done” oder kürzer, je nach gewünschtem Ergebnis
- Fleisch mit Beilagen (zum Beispiel Rosmarinkartoffeln und Spargelgemüse) servieren, auf dem Teller mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.
- Wer möchte kann im Vorfeld etwas von der Marinade separat ansetzen und nun das Fleisch damit einpinseln.
Guten Appetit!
Diese leckere Gericht ist eine der relativ zahlreichen Varianten von “Chili con Carne”, was soviel heißt wie “Chili mit Fleisch”. Ich will hier nur eine aus meiner Sicht sehr leckere Variante angeben. Diese haben wir schon oft auf Partys gekocht und angeboten, wobei wir reichlich Zuspruch fanden. Im Gegensatz zu meinem Rezept gibt es viele, die nicht auf Hackfleisch, sondern auf Fleischwürfeln beruhen, ebenso wird oft Schweinefleisch statt Rind verwendet. Die Gemüsezutaten sind ebenso oft variiert und ausgetauscht, nur dass sich hier noch mehr Varianten finden, da es noch mehr Zutatenvielfalt als beim Fleisch gibt.
Nehmen Sie mein Gericht daher nur als Anregung und recherchieren Sie gerne mal in den Untiefen des WWW, wieviele Varianten von sich behaupten, “das einzig wahre” Rezept zu sein und legen Sie sich dann nach einigem Probieren gerne Ihre persönliche Lieblingsvariante fest.
Zutaten:
- 500 g Rinderhack
- 500 ml Fleischbrühe
- 4 Fleischtomaten
- 3 mittlere Zwiebeln
- 3 Rote Paprika
- 2 Dosen rote Bohnen (2 x 425 ml)
- 2 EL Paprikapulver
- 1-2 TL Kreuzkümmel (Cumin)
- 1 TL Ingwer
- 1 TL Thymian
- 1 TL Oregano
- 1 TL Chilipulver
- alternativ getrockneter Chili im Mörser zerstoßen
- alternativ frische Chilischote, fein gehackt
- 2 Zehen Knoblauch
- Pfeffer aus der Mühle
- Salz
- Pflanzenöl zum Anbraten
- Cayenne-Pfeffer und/ oder Tabasco
- Zum Servieren: Weißbrot und geriebener Käse (z.B. Emmentaler, Edamer, Mozzarella)
- Variante: Zu diesen Zutaten passt auch eine Dose Mais (425 ml)
Zubereitung:
Die Zwiebeln würfeln, ebenso den Paprika. Ich habe mal das Würfeln der Paprikaschoten etwas genauer festgehalten, bzgl. der Zwiebeln können Sie bei diesem Rezept nachlesen:
1. Den Kopf entfernen
2. Halbieren/ Vierteln
3. Kerne und weißes Fleisch entfernen
4. Die Viertel in Streifen schneiden und die Streifen wiederum würfeln
- Die Tomaten vierteln, mit einem Teeflöffel die Kerne und das Innere der Frucht ausschaben. Die verbleibenden Viertel wie den Paprika in Streifen schneiden und die Streifen wiederum würfeln
- Die Dosenbohnen öffnen, die Bohnen in ein Sieb kippen und unter kaltem Wasser klar spülen (falls Sie dazu auch Mais verwenden, bitte ebenso verfahren)
- Alles beiseite stellen
- Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Paprika in 4 EL Pflanzenöl ebenfalls scharf anbraten, in einen Topf geben, mit etwas Fleischbrühe auffüllen und zum Köcheln bringen. Die Tomaten hinzugeben. Köcheln lassen. Mit Ingwer und Kräutern, sowie Pfeffer und Salz abschmecken, ggf. mit einer Prise Zucker abrunden (nachGeschmack). Die Bohnen dazugeben, ab jetzt vorsichtig umrühren
- Das Fleisch mit Pfeffer, Salz, Paprika, Chili und Kreuzkümmel (gemahlen oder im Mörser zerstoßen) würzen und in je 2 EL Pflanzenöl in 2 Portionen für ca. 4 min. scharf anbraten
- In den Topf geben und bei kleiner Hitze ca. 10 min. köcheln lassen, dabei immer wieder wenden/ umrühren (nach dem Köcheln sollte die Brühe fast weg sein, siehe nächstes Bild)
- Mit Chilipulver, Cayenne-Pfeffer oder Tabasco die gewünschte Schärfe einstellen
- Servieren Sie das Chili heiß, mit etwas Brot (am besten Weißbrot) und je nach Geschmack mit einer Portion geriebenem Käse (z.B. Emmentaler, Edamer, Mozzarella o.Ä.)
In großen Mengen vorbereitet, eignet sich das Gericht ideal für größere Partys. Hier kann man sich mit einem großen Topf Chili am Vortag vorbereiten und diesen dann zur Party erwärmen (z.B. Mengenbedingt im Backofen). So garten Sie garantiert nicht in Stress am Partytag







































