Hallo Welt,
freie Tage, Ruhe, da koche ich gern mal wieder. Gestern habe ich was Neues ausprobiert, beim Einkauf entstand die Idee dazu. Es handelt sich um einen Eintopf, der sich nach gestriger Erprobung aus meiner Sicht auch gut als Partygericht eignet – wenn man einen großen Bräter oder zumindest einen großen Topf hat.
Die Zutaten für 4-5 große Portionen
- 500 g Rinderhack
- 10 mittelgroße Kartoffeln
- 1 große Zucchini
- 10 Schalotten
- 1 Aubergine
- 6 Strauchtomaten
- 1 große Dose Tomatenmark
- 3 EL Kräuter der Provence (getrocknet)
- 1 EL Oregano (getrocknet)
- 4 Zweige frischen Rosmarin
- 4 Zweige frischen Thymian
- Pfeffer, Salz, Paprika
- 0,5-0,7 L Fleischbrühe
- 0,3 L Rotwein, trocken
Die Zubereitung
- Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden/ würfeln
- Die Zucchini und die Aubergine waschen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden/ würfeln
- Die Tomaten waschen, vierteln und die Kerne mit einem Löffel ausschaben; die Viertel in drei Längsstreifen schneiden und diese dann drei bis vier mal quer schneiden
- Die Schalotten häuten und in schmale Ringe schneiden
- Die Kartoffeln und die Zwiebeln in einem Bräter in reichlich Pflanzenöl anbraten, mit der Fleischbrühe ablöschen, das Tomatenmark unterrühren und ca. 20 min. Kochen lassen
- Derweil das Hackfleisch in eine Pfanne geben und anbraten, dabei in der Pfanne mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen
- Mit Rotwein ablöschen und das Fleisch dann zu den Kartoffeln geben
- Die Auberginen- und die Zucchinistücke in der Pfanne ebenfalls mit Pflanzenöl anbraten, mit dem restlichen Rotwein ablöschen und zusammen mit den Tomaten und den Kräutern in den Bräter geben
- Bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze weitere 25 min. köcheln lassen (insgesamt ca. 45 min.)
- Ende der Schmorzeit – Garprobe bei den Kartoffeln machen: sind diese durch, ist das Gericht fertig
- In tiefen Tellern servieren, Vorwärmen der Teller ist nicht nötig, dazu kann man etwas Brot reichen
Guten Appetit wünscht Ihnen wie immer
Ihr Leroy
Hallo Welt,
endlich mal wieder Zeit
, wenn auch nicht besonders viel. Aber die will ich nutzen und ein neues Gericht einstellen, dass ich als Kind sehr gerne gegessen habe, Pfannkuchen mit Haschee, wie es bei uns zu Hause genannt wurde. Hier im Titel etwas gehaltvoller bezeichnet. Sie können es natürlich auch “Palatschinken vom Bio-Ei im Dialog mit Wiesenchampignons und Rinderhackfüllung an Blattsalaten der Saison mit Balsamico-Dressing” nennen. Pimp up my Sonntagsgericht!
Viel Spaß beim Nachkochen!
Die Zutaten für 3-4 Personen:
Für die Pfannkuchen
- 300 g Mehl
- 6 Eier
- 500 ml Milch
- 1 Schuss Mineralwasser
- 1 Prise Salz
- Pflanzenöl zum Ausbacken
Für die Füllung
- 400 g Rinderhack
- 160 g Champignons (ungeputzt)
- 150 g Schalotten-Zwiebeln (Gewicht mit Schale)
- 3 EL Tomatenmark
- 1 TL Fleischbrühenextrakt
- 350 ml Rotwein
- Pfeffer, Salz, Paprika
Für den Salat
- Ein Kopfsalat
- 1-2 Lauchzwiebeln
- 1 gehäufter TL Dijon Senf Ancienne
- 1 TL Zucker
- 4 TL Balsamico Essig
- 3 EL Olivenöl
- 2-3 EL Wasser
- Pfeffer aus der Mühle, Prise Salz
Zubereitung:
Die Pfannkuchen (wenn Sie die Pfannkuchen zuerst machen möchten, stellen Sie sie einfach auf einem zugedeckten Teller im Backofen bei 80°C warm)
- Geben Sie die Zutaten in eine Rührschüssel und rühren Sie den Teig sämig-flüssig und klumpenfrei (wichtig!). Klumpen bestehen aus eingeschlossenem Mehl und führen und zu unliebsamen Geschmackserlebnissen beim Verzehr des fertigen Produkts.
- Lassen Sie den Teig etwas ruhen.
- Zum Ausbacken verwenden Sie Planzenöl, der Pfannenboden sollte bedeckt sein.
- Lassen Sie die Teigmischung in das heiße Fett laufen und bewegen Sie die Pfanne so, dass sich eine komplette Scheibe Teig bildet.
- Ca. 2 min. bei mittlerer Hitze backen, kontrollieren und wenn die Unterseite gebräunt ist, wenden.
- Wiederum bräunen und der Pfanne entnehmen, abkühlen lassen.
Der Salat
- Den Kopfsalat säubern. Dazu die äußeren Blätter entfernen. Den Strunk abschneiden. Die Blätter in das Spülbecken rupfen, dabei mit kaltem Wasser abspülen. Das Spülbecken dabei füllen, den Salat darin waschen.
- Die Lauchzwiebel säubern, ggf. welke Stücke wegschneiden. Fein hacken.
- Das Dressing mit den Lauchzwiebeln vermischen und in einem Becher bereitstellen.
- Den Salat trocken schleudern und in eine Schüssel geben.
- Kurz vor dem Servieren des Haupgerichts das Dressing an den Salat geben und beides auf den Tellern neben der Hauptmahlzeit anrichten.
Die Füllung
- Schalottenzwiebeln schälen und fein hacken
- Die Pilze mit einem Küchenkrepp an den Oberseiten der Köpfe reinigen/ abwischen
- Den unteren Rand des Kopfes mit dem Stiel abschneiden
- Die Pilzköpfe mittig halbieren, 90° drehen und in halbe Streifen schneiden
- Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln darin 1 min. scharf anbraten, runterregeln und 1 min. andünsten
- Champignons hinzugeben, 2 min. dünsten
- Alles aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen
- Das Hackfleisch in die Pfanne geben und scharf mit etwas Olivenöl anbraten
- In der Pfanne mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen. Das Hackfleisch mit einem Spatel zerkleinern.
- Weiter Anbraten
- Nochmals in der Pfanne würzen
- Mit dem Rotwein ablöschen. Die Pilze und die Schalotten hinzu geben
- Einköcheln lassen (etwa die Hälfte der Flüssigkeit)
- Das Tomatenmark und die Fleischbrühe hinzugeben und auflösen
- Reduzieren lassen, so dass eine feste Soße entsteht
- Zum Anrichten einen Pfannkuchen auf einen vorgewärmten Teller legen. Mit einem Esslöffel eine Linie Haschee auf der gedachten Trennlinie für das untere Drittel des Pfannkuchens legen. Den Pfannkuchen einrollen. Den Salat daneben anrichten und servieren.
Diese leckere Gericht ist eine der relativ zahlreichen Varianten von “Chili con Carne”, was soviel heißt wie “Chili mit Fleisch”. Ich will hier nur eine aus meiner Sicht sehr leckere Variante angeben. Diese haben wir schon oft auf Partys gekocht und angeboten, wobei wir reichlich Zuspruch fanden. Im Gegensatz zu meinem Rezept gibt es viele, die nicht auf Hackfleisch, sondern auf Fleischwürfeln beruhen, ebenso wird oft Schweinefleisch statt Rind verwendet. Die Gemüsezutaten sind ebenso oft variiert und ausgetauscht, nur dass sich hier noch mehr Varianten finden, da es noch mehr Zutatenvielfalt als beim Fleisch gibt.
Nehmen Sie mein Gericht daher nur als Anregung und recherchieren Sie gerne mal in den Untiefen des WWW, wieviele Varianten von sich behaupten, “das einzig wahre” Rezept zu sein und legen Sie sich dann nach einigem Probieren gerne Ihre persönliche Lieblingsvariante fest.
Zutaten:
- 500 g Rinderhack
- 500 ml Fleischbrühe
- 4 Fleischtomaten
- 3 mittlere Zwiebeln
- 3 Rote Paprika
- 2 Dosen rote Bohnen (2 x 425 ml)
- 2 EL Paprikapulver
- 1-2 TL Kreuzkümmel (Cumin)
- 1 TL Ingwer
- 1 TL Thymian
- 1 TL Oregano
- 1 TL Chilipulver
- alternativ getrockneter Chili im Mörser zerstoßen
- alternativ frische Chilischote, fein gehackt
- 2 Zehen Knoblauch
- Pfeffer aus der Mühle
- Salz
- Pflanzenöl zum Anbraten
- Cayenne-Pfeffer und/ oder Tabasco
- Zum Servieren: Weißbrot und geriebener Käse (z.B. Emmentaler, Edamer, Mozzarella)
- Variante: Zu diesen Zutaten passt auch eine Dose Mais (425 ml)
Zubereitung:
Die Zwiebeln würfeln, ebenso den Paprika. Ich habe mal das Würfeln der Paprikaschoten etwas genauer festgehalten, bzgl. der Zwiebeln können Sie bei diesem Rezept nachlesen:
1. Den Kopf entfernen
2. Halbieren/ Vierteln
3. Kerne und weißes Fleisch entfernen
4. Die Viertel in Streifen schneiden und die Streifen wiederum würfeln
- Die Tomaten vierteln, mit einem Teeflöffel die Kerne und das Innere der Frucht ausschaben. Die verbleibenden Viertel wie den Paprika in Streifen schneiden und die Streifen wiederum würfeln
- Die Dosenbohnen öffnen, die Bohnen in ein Sieb kippen und unter kaltem Wasser klar spülen (falls Sie dazu auch Mais verwenden, bitte ebenso verfahren)
- Alles beiseite stellen
- Die Zwiebeln, den Knoblauch und den Paprika in 4 EL Pflanzenöl ebenfalls scharf anbraten, in einen Topf geben, mit etwas Fleischbrühe auffüllen und zum Köcheln bringen. Die Tomaten hinzugeben. Köcheln lassen. Mit Ingwer und Kräutern, sowie Pfeffer und Salz abschmecken, ggf. mit einer Prise Zucker abrunden (nachGeschmack). Die Bohnen dazugeben, ab jetzt vorsichtig umrühren
- Das Fleisch mit Pfeffer, Salz, Paprika, Chili und Kreuzkümmel (gemahlen oder im Mörser zerstoßen) würzen und in je 2 EL Pflanzenöl in 2 Portionen für ca. 4 min. scharf anbraten
- In den Topf geben und bei kleiner Hitze ca. 10 min. köcheln lassen, dabei immer wieder wenden/ umrühren (nach dem Köcheln sollte die Brühe fast weg sein, siehe nächstes Bild)
- Mit Chilipulver, Cayenne-Pfeffer oder Tabasco die gewünschte Schärfe einstellen
- Servieren Sie das Chili heiß, mit etwas Brot (am besten Weißbrot) und je nach Geschmack mit einer Portion geriebenem Käse (z.B. Emmentaler, Edamer, Mozzarella o.Ä.)
In großen Mengen vorbereitet, eignet sich das Gericht ideal für größere Partys. Hier kann man sich mit einem großen Topf Chili am Vortag vorbereiten und diesen dann zur Party erwärmen (z.B. Mengenbedingt im Backofen). So garten Sie garantiert nicht in Stress am Partytag
Die Souzoukakia kurz nach ihrer Vollendung:
Recht unspektakulär liegen sie da in der Pfanne, aber ich kann hier und heute verkünden: Ihr griechischen Restaurant-Inhaber habt den über 20 Jahre währenden Kampf verloren !
Jahrelang habt ihr mir Souzoukakia vorgesetzt, geheimnisvoll auf Holzkohle gegrillt und auf das Allerleckerste zubereitet. Wie gut es euch über die Jahre gelang, euer Geheimnis zu hüten und dennoch seid ihr nun zum guten Schluss unterlegen.
Mit einem Gefühl, das vergleichbar sein muss, als Herr Pepsi das Rezept von Coca Cola nachgebaut hatte, habe ich heute die erste Souzoukakia erzeugt - und zwar “nur” in der Pfanne (wie gut müssen die erst vom Grill schmecken
) – die so geschmeckt haben, wie aus dem griechischen Restaurant.
Es ist vorbei.
Euer Monopol ist gebrochen.
Denn ich werde es allen verraten
.
Zutaten für 2-3 Personen:
- 500 g Rinderhack (wer kann besorgt sich Lamm-Rinderhack gemischt, bekommt man aber nicht so ohne weiteres)
- 1 TL Salz
- 1TL Pfeffer
- 2 EL Paprika
- 1 TL Anis
- 2 TL Cumin (Kreuzkümmel)
- 1 EL Thymian
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 große Zwiebel, fein gehackt
Zubereitung:
- Alle Zutaten grob vermischen
- Formen Sie einen kleinen Klumpen und braten Sie ihn in Olivenöl an
- Wie schmeckt er?
- Hören Sie in sich hinein: Fehlt etwas Salz? Etwas mehr Schärfe (Pfeffer/ Paprika)? Oder fehlt Ihnen das Typische (Cumin/ Anis)? Oder etwas mehr Thymian?
- Braten Sie einen weiteren Klumpen der nachgewürzten Mischung und versuchen Sie nochmal
- Passt es nun? Wenn nicht, nachwürzen und nochmal probieren!
- Wenn es Ihnen schmeckt, kommt der Trick: Nehmen Sie einen Fleischwolf und setzen Sie die 2er Scheibe ein (nicht die feinste, die Scheibe, die etwas grober ist, so ca. 1,5 mm Lochdurchmesser) Lassen Sie die gesamte Masse einmal durch den Wolf
- Lassen Sie den “Teig” ruhen, mindestens 60 min. (im Kühlschrank)
- Formen Sie Souzoukakia und braten Sie diese in Olivenöl von allen 4 Seiten an, die ersten 3 Seiten je ca. je 1,5-2 min., die letzte bei geschlossenem Deckel für ca. 2-3 min. und kleiner Hitze
- Mit Tsatsiki servieren
Ein schönes Partyrezept, das man weit im Vorfeld vorbereiten kann. Die Frikadellenbällchen mit Gewürzgurken schmecken wesentlich besser als gekaufte Fleischbällchen und sind erfahrungsgemäß schneller weg als man denkt.
Zutaten für ca. 30 Fleischbällchen
- 500 g Rinderhack
- 1 große Zwiebel
- 1 Frühlingszwiebel
- 1 TL frisch gemahlener Pfeffer
- 1 TL Salz
- 1 EL Kümmel
- 2 EL Paprikapulver
- 1 EL Dijonsenf
- 1 TL Thymian
- 3 TL frisch gehackte Petersilie
- 1 Ei
- 1 Scheibe trockenes Weißbrot oder frisches Toastbrot
- Optional 3-4 EL Semmelbrösel
- 1-2 EL Olivenöl zum Braten
- 1 kleines Glas Gewürzgurken
Zubereitung
- Das Hackfleisch in eine Schüssel geben
- Den Kümmel in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, dann im Mörser zerstoßen. Zum Hackfleisch geben
- Die Zwiebel fein hacken und in 1 TL Olivenöl anschwitzen. Zum Hackfleisch geben
- Das trockene Weißbrot in Wasser einweichen, ein paar Minuten später gut auspressen und ebenfalls in die Schüssel geben. Bei der Verwendung von Toastbrot: das Toastbrot in einem Mixer zerhacken und die Brösel hinzugeben
Bewahren Sie altes Weißbrot in einem Stoffbeutel auf und werfen Sie es nicht einfach weg. Es lässt sich außer in Frikadellen zum Beispiel auch in Semmelknödeln verwenden
- Senf, Frühlingszwiebel (fein gehackt), Petersilie (gehackt), Gewürze und das Ei zugeben
- Masse durchkneten, bei Bedarf mit Semmelbröseln weiter festigen
- Etwas von der Masse zum Probieren in der Pfanne durchbraten (coole Köche probieren roh
–> sollte man aber nur machen, wenn man sich über die Herkunft und Reinheit des Fleischs im Klaren ist) - Masse nun bei Bedarf nachwürzen (Pfeffer, Salz, Paprika, ggf. etwas Senf oder Kräuter) und erneut ein durchgebratenes Stück probieren
- Dann Finger mit kaltem Wasser anfeuchten und kleine Bällchen formen (im Bild haben die Bällchen etwa 4 cm Durchmesser)
- In eine aufgeheizte Pfanne geben und bei mittlerer Hitze von mehreren Seiten anbraten (ergibt knapp 30 Bällchen, in einer 28 cm Pfanne macht man am Besten zwei Runden hintereinander mit je der Hälfte)
- Abkühlen lassen
- Gewürzgurken je nach Größe am Stück lassen oder halbieren, bzw. vierteln oder in Streifen schneiden. Mit Spießen auf den Bällchen fixieren
- Auf einer Platte anrichten
Fügt sich hervorragend als Partygericht in ein Buffet mit vielen anderen Leckereien
Ergänzende Bilder
Das Grundrezept ist natürlich auch für normal große Frikadellen verwendbar und schmeckt warm natürlich auch (oder sogar besser). Reichen Sie dazu dann beispielsweise Brat- oder Salzkartoffeln und ein Gemüse der Saison



















































