Hallo Welt,

ich bin heute überglücklich: als kleines Vorgeburtstags-Geschenk habe ich mir letzte Woche die Griddle-Pfanne (SMEG PPX 6090), ein Original-Zubehör für meinen SMEG Gasherd gegönnt. Erstklassig und superfreundlich beraten durch Brunhilde Hüttich (an dieser Stelle nochmals vielen Dank, Frau Hüttich :-) ) vom Hause Hüttich, wo ich bereits 2007 meinen Herd erworben habe. Wer sich selbst mal sowas zulegen oder einfach nur mal stöbern möchte, hier die Links:

www.huettich.de

www.gasherd.de (mit Preisen zu den Produkten)

Ich kann diese Firma nur wärmstens weiterempfehlen und rate Ihnen, bei Interesse mal reinzuschauen. Sie wissen ja, ich empfehle nur dann, wenn ich überzeugt bin – und hier bin ich es! :-) Versand und Beratung einwandfrei und die Preise sind dabei immer sehr fair.

Und nun der erste Einsatzbericht. Ich konnte natürlich nicht warten und habe daher heute Morgen noch alles ausgepackt und das Teil gründlich mit warmem Wasser und Spüli gesäubert. Die beste Ehefrau von allen hat dann auf mein Flehen hin die Gemüsepfanne mit Reis heute Mittag nicht vorgekocht, sondern nur alles kleingeschnitten und vorbereitet, damit ich meine neuste Errungenschaft zum Jungfern-Einsatz bringen konnte.

Kaum zurück am leider späten Abend im heimischen Domizil und machte ich mich also daran, die Pfanne einzuölen, aufzuheizen und die ersten Zutaten aufzulegen.

Hierzu wird der gusseiserne Topfträger-Rahmen vom Kochfeld entfernt und die Pfanne direkt auf den Herd gestellt. Bei meinem Modell ist der Betrieb in allen drei Feldern denkbar und ich werde vermutlich das nächste Mal nach links gehen, wo ich einen 2 kW und einen 3 kW Brenner habe, der 2 kW gepaart mit den 1,2 kW war insgesamt etwas schwach.

Nach wenigen Minuten ist die ca. 1,5 cm starke Edelstahlplatte am Boden der Griddle-Pfanne vorgeheizt und es kann losgehen.

Gemüse wie den Brokkoli kann man zwischendurch mit etwas Brühe ablöschen. Was an Flüssigkeit zuviel vorhanden ist, läuft nach vorne in eine Auffangrinne, ebenso überschüssiges Fett, das man natürlich auch mit dem Bratwender dort hin schieben kann. Das macht die Pfanne zu einer sehr guten Anschaffung bei fettarmer Ernährung.

In einem zweiten Schritt habe ich das Fleisch dazu gegeben und ebenfalls angebraten, zum Schluss dann alles gemischt und fertig gegart. Kochzeit ca. 15 min.

Hier noch zwei abschließende Impressionen vom zubereiteten Essen:

Guten Appetit und gute Inspiration wünscht Ihnen wie immer Ihr Leroy! :-)

Hallo Welt, kochen Sie mal an einer vorweihnachtlichen Feier für die Familie Ihrer Frau mit folgenden Einschränkungen:

  • Nicht zu viel Alkohol oder besser gar keinen, wegen der Kinder (also schon mal kein Coq au vin oder Gulasch)
  • Pilze? Die ist NIEMAND in unserer Familie, da wird allen schlecht von…
  • Schnitzel? Nein, da stinkt die ganze Bude nach Fett…

Hm, was dann? “Mach doch ein Rahmgericht”, sprach die beste Ehefrau von allen und so mache ich nun heute die Kinder- und Schwiegerfamiliengerechte Version vom Rahmgeschnetzelten für 5 Erwachsene und 4 Kinder/ Jugendliche. Und das mir keiner in den Kommentar schreibt, da gehören aber eigentlich Champignons mit rein, das weiß ich selber… :-)

Die Zutaten für 6-8 Personen:

  • 1,5 kg Schweineschnitzel
  • 500 g Schalotten
  • 200 g Crème Fraîche
  • 1,25 bis 1,5 L Gemüsebrühe (aus 2 Packungen Suppengrün und etwas Fleischbrühe)
  • Saft einer kleinen Zitrone
  • 250 ml Weißwein
  • Butter, Mehl
  • Als Beilage breite Bandnudeln (min. 80 g Trockenmasse pro Person)
  • Als Beilage 2 Pack Feldsalat mit einem Dressing Ihrer Wahl und selbsgemachten Croutons

Die Zubereitung:

  • Die Gemüsebrühe habe ich am Vortag hergestellt. Dabei habe ich 3 L Wasser mit 2 Packungen Suppegrün aufgesetzt und ca. 1,5 h köcheln lassen. Das Gemüse habe ich geschält und mit dem Tupperware Alles-Zerkleinerer zerhäckselt, die Suppe dann mit Pfeffer, Salz und Muskat abgeschmeckt. Nach dem Kochen habe ich die Brühe durch eine “Flotte Lotte” passiert – kennen Sie das? :-)

  • Die Schalotten häuten und in ganzen Stücken belassen

  • Die Schnitzel waschen, trocken tupfen

  • Dann die Schnitzel parieren und plattieren, etwa auf 1,5 fache Ausgangsgröße (also nicht zu dünn)

  • Längs in ca. 1,5-2,5 cm breite und dann in und dann quer 5 bis 8 cm lange Streifen schneiden
  • Mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen, gut vermengen und etwas ziehen lassen

  • Derweil Pflanzenöl in einem Bräter erhitzen
  • Die Schalotten vorab in einer Pfanne mit reichlich Butter anbraten, am Ende 2 EL Mehl darüber streuen, um die Butter zu binden

  • Die Schalotten dabei in der Pfanne schwenken
  • Das Fleisch in den Bräter geben und scharf anbraten

  • Mit dem Wein, dem Zitronensaft und der Gemüsebrühe ablöschen
  • Die Schalotten hinzu geben

  • Ab jetzt ca. 15-20 min. köcheln lassen (offen), damit das Fleisch fertig gart und die Sauce reduziert
  • Derweil Mehlbutter vorbereiten: ca. 8 Kirschgroße Stücke Butter in einem Teller mit Mehl wenden und verkneten
  • Nach Ende der Kochzeit die Sauce mit der Mehlbutter abbinden (im Bräter habe ich hierzu das Fleisch einfach auf eine Seite geschaufelt, ggf. muss man in einer Pfanne das Fleisch kurz entnehmen)

  • Crème Fraîche unterheben, aber abwarten, bis die Sauce nicht mehr kocht, da die Crème Fraîche sonst ausflockt

  • Auf vorgewärmten Tellern servieren

Achso: zum Schluss noch – wie ist alles ausgegangen? 2 Kinder waren ein wenig “schnegisch” wie man bei uns sagt. Aber ansonsten ist nichts übrig geblieben. Nichts, außer ein paar Nudeln. Und alle haben aufrichtig gelobt und waren hin und weg.

Mission accomplished…

Von daher: Frohe Weihnachten!

Ihr Leroy

Endlich ist es soweit: Tchibo veröffentlicht das Material zum Tchibo Kochevent 2011 – ein toller Tag mit Film- und Fotomaterial festgehalten. Zum einen gibt es 2 Teaserfilme und dann den eigentlichen Film, ich verlinke hier mal:

Teaser 1

Teaser 2

Und hier der komplette Film, viel Spaß damit!

Darüber hinaus gibt es einen netten Artikel im Tchibo Blog, hier zu finden…

Hinweis: Alle Bilder bis auf eines (mit “Leroy” gekennzeichnet) von Tchibo/ André Dahms/ Thorsten

Hier die FAQs und ein paar Antworten:

Wie kam es denn eigentlich zu deiner Teilnahme? Hanne hatte mich seinerzeit auf die Veranstaltung in Facebook aufmerksam gemacht. Zur Bewerbung musste man ein 3 Gänge Menü einreichen und ein wenig über sich erzählen – ich habe natürlich Material von diesem Blog verwendet und wurde dann unter über 200 Bewerbern ausgewählt.

Und wo war das? Das Event fand im Quelle Küchenstudio (ja das gibt es noch!) in Frankfurt statt.

War das nun ein Kochwettbewerb oder was? Am Anfang bei der Bewerbung sah es so aus. Am Ende war es dann aber ein gemeinsames Kochen mit Tchibo Produkten, lauter netten Menschen, sowie lecker Essen und viel Spaß. Der (weitere) Lohn der Mühen ist hier zu sehen :-)

Was habt Ihr gekocht? Es gab diese drei Gänge:

Was hast du gewonnen? Eine wunderschöne Gourmet-Reise. Von meiner Glücksfee Katherina aus der Tchibo-Tüte gezogen!

Gab es ein Besonderes Mißgeschick? Ja, das gab es. Es hat was mit Mehl zu tun. :-)

Habt Ihr alles selbst gekocht? Ja! Hier sind ein paar Eindrücke vom Tag:

Alles in allem ein wunderschöner Tag mit viel Spaß & netten Menschen!

Würde ich jederzeit wieder einen Tag Urlaub für investieren :-)

Herzliche Grüße an das Tchibo Team und an meine lieben Kochfreunde!

 

 

 

Ich hatte es ja im “Lebenszeichen” bereits angekündigt, etwas über meine Reisemitbringsel zu sagen und ein Rezept dazu beizusteuern. Hier kommt nun das erste Reisemitbringsel und das Rezept dazu…

Ich wollte schon länger meinem Pfannenfundus etwas Gusseisernes hinzufügen, zum einen etwas größeres glattes und zum anderen etwas mit Riffeln für Steaks und dergleichen. Bezüglich letzterem Wunsch wurde ich in einem großen Einkauszentrum bei Affi in Italien fündig. Ich erstand gleich zwei dieser in China produzierten Steakpfannen aus Gusseisen mit Metall-Bambusgriff für 7,50 € je Stück. Wenn Sie mal was Ähnliches finden, greifen Sie zu, bei Gußpfannen kann man nicht viel falsch machen. Der Griff sollte allerdings im Backofen verwendbar oder abnehmbar sein. Gegenüber meiner Grillplatte PARMA, die als Originalzubehör für meinen Gasherd auf 2 Brenner gelegt wird und ebenfalls Riffel aufweist, sind diese kleinen Pfannen für flexible, kleine Mengen besser geeignet und lassen sich durch den Griff wesentlich besser handhaben. Vor dem Gebrauch erwärmen Sie solche Pfannen am besten mit etwas Sonnenblumenöl (billig und hitzebeständig) und braten mit viel Salz einige Kartoffelschalen und -stücke oder Zwiebelscheiben. Zum Schluß können Sie zum Aufsaugen auch ein paar Weißbrotwürfel mit dazu geben. Danach die Pfanne ausleeren, etwas abkühlen lassen und mit heißem Wasser ausspülen. Bei Gusseisen generell die Hitze moderater halten und besonders zu Beginn mit mehr Öl arbeiten – dann brauchen Sie zum Reinigen auf kein Geschirspülmittel. So entsteht nach einiger Nutzung eine schöne Pfannen-Fläche mit tollem Aromaeffekt. Sie werden die Speisen daraus schätzen lernen… das ist wie früher bei Oma… :-)

Die Zutaten:

  • 1 Sack Pommes (Golden Longs von McCain)
  • Hähnchenbrustfilets gewürzt mit Pfeffer, Salz und Paprika und etwas Honig
  • Salat (bitte suchen Sie sich über die Suchfunktion einen Salat und ein Dressing Ihrer Wahl im Blog)

Die Zubereitung:

  • Backofen vorheizen (ca. 200° C, Umluft, Genaues findet man auf der Verpackung)
  • Pommes mit Backpapier auf dem Blech anrichten und mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen
  • Die Hänchenbrüste in den Steakpfannen beiderseits je 5 min. angrillen

  • Die Pommes in den Ofen schieben (ca. 25 min.) (am Besten unter den Grill nach oben)
  • Nach 10 min. die Pfannen mit den Hänchenbrüsten dazu stellen und durchgaren lassen (unten einschieben)
  • Mittlerweile vorbereiteten Salat anmachen
  • Alles anrichten und servieren, fertig!

Tipp: Dazu passt Heinz Ketchup

Hallo Welt, zunächst einmal frohe Weihnachten!

Zum Heiligen Abend (heute) gibt es bei uns immer Fondue, und zwar mit Fleisch von der Rinderlende, Schweinelende und Hähnchenbrust. Traditionell machen wir einen Topf mit Fleischbrühe heiß und garen das Fleisch darin. Das Fleisch wird auf Fondue-Gabeln gespießt, in der Brühe gegart und dann pur oder in eine leckere Sauce gedippt, verzehrt.

Noch nie gab es bei uns ein Öl- oder Fettfondue. Und das hat einen guten Grund: beimFleischfondue bleibt eine herrliche Kraftbrühe übrig, die uns am darauffolgenden Tag mit etwas Brot und den Saucenresten mundet. :-)

Fondue machen wir in einem Topf mit Spiritus-Brenner, wobei ich liebsten den Brenner mit Brennerpaste verwende, der flüssige Spiritus hat nämlich so seine Tücken. Elektrische Geräte kann man vermutlich als am sichersten einstufen, allerdings hat man dann ein Kabel am Tisch hängen, das passt nicht immer wirklich gut zur Tischdekoration.

Das Fleisch kann man sich bei den meisten Metzgern schneiden lassen. Schneidet man selbst, sollte man ca. 3 x 3 x 3 cm große Würfel schneiden, damit das Fleisch nicht zu lange zum Garen braucht.

Als Beilage eignen sich Salate und Weißbrot.

Die Saucen sind ein wichtiger Bestandteil des Fondues und man sollte sich hüten, hier nur Fertigware auf den Tisch zu stellen. Nichts schmeckt so gut wie eine selbst gemachte Fondue-Sauce – wenn man sie richtig macht. Hier unsere 5 wichtigsten Saucen, als Anregung für Ihre eigenen Kreationen. Saucen wachsen über die Jahre in die Familie hinein, werden teils wieder vergessen, während andere selbstverständlich jedes Mal gemacht werden. Über die Saucen wird immer diskutiert, es werden Variationen besprochen und Rezepte ausgetauscht. Auch dieses Jahr ist wieder eine neue dabei.

Für alle Saucen verwendet man die gleiche Grundsauce als Basis.

Zutaten und Zubereitung Grundsauce:

  • 500 g Quark (20%)
  • 600 g Crème Fraîche
  • 125 g Joghurt
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer aus der Mühle
  • Alle Zutaten in einer Schüssel gründlich mit einem Schneebesen verrühren

Cocktailsauce:

  • Füllen Sie etwas von der Grundsauce ab

  • Geben Sie ungefähr gleich viel Tomatenmark und Ketchup hinzu
  • Geben Sie einen Schuß Sherry hinzu
  • Die Sauce soll fruchtig, tomatig mit einem Hauch von Sherry schmecken.
  • Wenn Sie es richtig machen, erhalten Sie eine blass-orangene Farbe (so wie ein in der Sonne gebleichtes Haus in der Toskana :-) )

Meerrettichsauce:

  • Füllen Sie etwas von der Grundsauce ab
  • Würzen Sie mit Sahnemeerrettich und Meerrettich aus der Tube
  • Abschmecken: die Sauce sollte schon ein wenig “bizzeln” :-)

Kräutersauce (mit Knoblauch):

  • Füllen Sie etwas von der Grundsauce ab
  • Geben Sie gefrorene oder gern auch frische Kräuter hinzu (ich nehme gerne “6 Kräuter-Mischung” im Winter)
  • Es passen Schnittlauch, Dill, Pertersilie, Basilikum, Sauerampfer, Kresse, wobei ich viel Schnittlauch verwende
  • Für Knoblauchfans: eine Zehe Knoblauch mit der Knoblauchpresse hineindrücken

Honig-Senf-Dill-Sauce:

  • Füllen Sie etwas von der Grundsauce ab
  • Geben Sie einen  EL Dijon Senf und 2 EL Dijon Ancienne Senf hinzu
  • Geben Sie 2 EL Honig hinzu
  • Geben Sie 2 EL Dill hinzu

Ananas-Apfel-Curry-Sauce:

  • Füllen Sie etwas von der Grundsauce ab
  • Vermischen diese mit 2-3 EL Curry
  • Reiben Sie einen Apfel mit der groben Seite der Reibe hinein
  • Schneiden Sie 3-4 Scheiben Ananas in dünne Streifen (geht auch gut mit Ananas aus der Dose)

Die Saucen füllen Sie am besten in Schalen ab, die Sie mit Frischhaltefolie verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Stellen Sie die Saucen morgens her, damit sie bis zum Abend ziehen können. Nehmen Sie die Saucen 30 min. vor Beginn des Fondues aus dem Kühlschrank, damit sie nicht zu kalt sind.

Guten Appetit und viel Erfolg sowie ein frohes Weihnachtsfest wünscht Ihnen Leroy!

letzte Kommentare
  • Leroy: Ja, das könnte funktionieren :-) Danke für deine Ergänzungen Bianca Gruß Leroy
  • Bianca: Noch intensiver wird der Geschmack, wenn man die Rouladen am Abend vorher rollt und übernacht ziehen lässt....
  • Leroy: Ja und deine Idee war es! Danke nochmal! :-)
  • Hanne: Schön dass Du Spaß bei dem Event hattest und ganz nebenbei noch den Hauptgewinn abgeräumt hast ;-) Liebe Grüße...
  • Leroy: Ich habe meinen Herd damals hier gekauft: http://www.huettich.de/index.p hp? Der Herd ist etwa so wie dieser...
Login