Hallo Welt,
am Wochenende haben wir wieder einmal gegrillt, es gab Lammhüfte. Aber auch die Beilagen waren delikat – mehr dazu im folgenden.
Die Zutaten
Für das Lamm:
- 850 g Lammhüfte (aus Neuseeland, ca. 20 €/ kg), gewürfelt für Spieße
- als Würze ein Knoblauchöl (früh ansetzen und ziehen lassen) mit Olivenöl, Knoblauchzehen, frischem Thymian, Rosmarin und Oregano
- Fleur de Sel und Pfeffer (schwarz, frisch gemahlen)
- Holzspieße
Für die Pellkartoffeln:
- festkochende Kartoffeln, mit der Schale gekocht und geschält
Für die Schafskäsecreme:
- 1 Packung Schafskäse
- 2 Frühlingsquark
Für die gegrillten Pepperoni:
- Pepperoni
- Holzspieße
Für die eingelegten Gemüse:
- getrocknete Paprika und getrocknete Tomaten
- Weißwein
- Wasser
- Essig
- Oregano, getrocknet
- Pfeffer
- Salz
- Olivenöl
- Hähnchengewürzsalz
Die Zubereitung
- Die Zutaten für das Kräuteröl vorbereiten: Kräuter waschen, Nadeln und Blätter zupfen und klein schneiden/ fein hacken
- Knoblauch schälen und in das Öl pressen
- Mit Pfeffer und Salz abschmecken
- Das Lammfleisch waschen, trocken tupfen und parieren
- Würfeln und auf Spieße stecken
- Später ohne weitere Würze grillen
- Die Pepperoni auf 2 Holzspieße stecken (besser beim Wenden)
- Später mit dem Lamm grillen
- Schafskäse in einer Schüssel mit der Gabel fein zerdrücken
- Mit den beiden Frühlingsquark-Portionen verrühren
- Mit Pfeffer und Salz abschmecken
- Die Kartoffeln kochen, pellen und warm stellen
- Für die eingelegten Gemüse, die getrockneten Paprikastreifen und die Tomaten zunächst in einem Sieb abspülen
- Wasser und Weißwein 1:1 aufkochen und die Tomate darin 1 Minute kochen lassen
- Sud durch ein Sieb in einer Schüssel auffangen, die Tomaten zur Seite stellen
- Sud zurück in den Topf geben und nun den Paprika darin ebenfalls kurz aufkochen lassen
- Ebenfalls abschütten und den Sud wieder auffangen
- Die Gemüse jeweils in eine Tupperschüssel o.Ä. geben
- Mit dem Sud, etwas Olivenöl und etwas Essig aufgießen
- Tomaten mit Salz, Pfeffer und getrocknetem Oregano (reichlich) würzen
- Paprika mit dem Hähnchenwürzsalz würzen
- Beides bei geschlossenem Deckel durchschütteln, abkühlen lassen und dann im Kühlschrank abkühlen
- Als Vorspeise Anrichten
- Nach der Vorspeise das Lamm grillen (zusammen mit den Pepperoni)
- Dann mit den Kartoffeln und der Schafskäsecreme anrichten
- Tipp: Das Lamm vom Spieß lösen und entweder nur mit Fleur de Sel und etwas Pfeffer würzen, oder mit dem Kräuter-Knoblauch-Öl beträufeln und danach leicht salzen und pfeffern
- Schmeckt göttlich!
Guten Appetit wünscht Ihnen allen wie immer Ihr Leroy!
Hallo Welt,
einen schönen 1. Mai wünscht Ihnen allen Ihr Leroy. Im folgenden ein wenig Inspiration für Ihre nächsten Grillevents: verschiedene Kebabs, also Spieße mit gegrilltem Fleisch, in unterschiedlichen Varianten. Und außnahmsweise ist auch kein Lamm dabei…
Die Zutaten (optional):
- Scampis
- Schweinelende
- Hähnchenbrust
- Minutensteaks vom Schwein
- Schweinebauch
Und zum Würzen:
- Pfeffer, Salz, Paprika
- Honig
- Pflanzenöl
- Thai Sweet Chilli Sauce
- Knoblauchöl mit Kräutern
Hier die Ideen:
Knoblauchöl
Als Würze für die verschiedenen Kebabs mindestens am Vorabend ansetzen. Hierzu ein hochwertiges Olivenöl mit Knoblauchzehen (gepresst), etwas Pfeffer, wenig Salz und verschiedenen Kräutern ansetzen (z.B. Rosmarin, Thymian, Oregano). Die Kräuter dabei fein hacken.
Joghurt-Minze-Sauce
Hierzu einen Becher Joghurt mit ca. einem halben Becher Crème Fraîche mischen, damit die Konsistenz etwas fester wird. Saft einer halben Zitrone, eine Handvoll Minzeblätter (fein gehackt) und 2-4 EL Honig hinzu geben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Hinweis: Öl und Sauce eignen sich prinzipiell zu allen folgenden Kebabs.
Pfannengemüse
Frische braune Champignons putzen und halbieren. Frühlingszwiebeln putzen und in 5 cm große Stücke schneiden. 1 Paprika putzen und in kleine Stücke schneiden. Cocktailtomaten waschen.
In einer Pfanne mit Olivenöl anbraten; mit Pfeffer, Salz und getrockneten Käutern der Provence würzen. Heiß servieren.
Schweinelenden-Spieße
Hierzu die Lende parieren und würfeln. Die Würfel auf Holzspieße stecken.
Die Lenden nun mit einem Gemisch aus Honig und Pflanzenöl (ca. 1:2) mittels eines Pinsels einreiben. Dann mit Pfeffer, Salz und reichlich Paprika würzen. 2 h marinieren. Auf mittlerer bis kleiner Hitze von allen Seiten durchgrillen.
Scampis vom Grill
Die Scampis auf Holzspieße stecken, grillen (kurz von beiden Seiten, damit sie nicht austrocknen).
Grillfackeln
Steakspieße
Werden als Variante von diesem Rezept hergestellt.
Hierzu die Steaks (ca. 500 g) plattieren und in Streifen schneiden. Auf Spieße stecken (“Ziehharmonika-Style”). 5 Knoblauchzehen schälen und in Streifen schneiden. Frische Thymianzweige zwischen die mit Pfeffer und Salz gewürzten Spieße legen, mit Pflanzenöl übergießen. Mindestens 12 h einlegen.
Thai-Spieße
Im Asienladen (oder auch im Supermarkt) Sweet Chilli Sauce kaufen, habe ich schon öfter verwendet, hier nochmal das alte Bild:
Die Hähnchenbrust parieren, würfeln und auf Holzspieße stecken. In eine Schale mit etwas Sauce legen, Sauce darüber geben. Mindestens 4 h marinieren, dabei wenn möglich wenden. Keine weitere Würze erforderlich.
Die Hähnchenbrust-Spieße sollten Sie ebenfalls auf mittlerer bis kleiner Hitze garen, damit die süße Chillisauce außen nicht schwarz anbrennt und die Spieße langsam durchziehen, Sie werden dann butterzart…
So, ich hoffe, das hat etwas inspiriert…
Die Spieße haben den Vorteil, dass man auch Frauen und Wenig-Esser nachmals dran kriegt
. Wer kann zu einem kleinen Spießchen denn schon “Nein” sagen?
Die bedrohliche Wirkung eines ganzen Steaks haben die Dinger jedenfalls nicht und wenn Sie sie lecker würzen, bekommen Sie sie auch locker an den Mann/ die Frau.
Viel Erfolg wünscht Ihnen Leroy
Dieses Gericht widme ich Thomas, seiner lieben Frau und dir Micha
Danke für eure Rückmeldung…
Zutaten:
Für die Marinade:
- 6-8 EL Olivenöl
- 4 gehäufte TL Senf
- 3-4 EL Honig
- Thymian (frisch wenn vorhanden), vom Zweig gelöst
- 4 mittlere Salbeiblätter, fein gehackt
- Pfeffer
- Saft einer Zitrone
- Gut miteinander verrühren
Fleisch:
- 400 g Schweinelende
- 350 g Hähnchenbrust
Zubereitung:
- Die Hähnchenbrust waschen und mit Küchenkrepp trocken tupfen
- Parieren (also alles Fett wegschneiden, die dünne Haut an der Vorderseite falls vorhanden entfernen)
- Brüste jeweils halbieren
- Mit Salz, Pfeffer, Paprika würzen
- Mit der Marinade bestreichen
- In eine oder mehrere Speckscheiben wickeln
- Die Schweinelende ebenfalls waschen, parieren und dann in Medaillons schneiden
- Würzen wie oben
- Mit der Marinade bestreichen (Pinsel)
- Um den Umfang eine Speckscheibe wickeln, ggf. mit Fleischnadeln fixieren
- Bei kleiner Hitze im Kugelgrill gut durchgrillen (Schwein und Huhn sollten immer durchgegart worden sein)
- Servieren kann man das wie schon öfter empfohlen mit grünem Salat, dieser Soße und Rosmarinkartoffeln mit Zucchini
- Und hier dann das fertig angerichtete Gericht
- PS: zu dunkle Stellen hat der Speck freundlicherweise aufgenommen (vorausgesetzt, er wurde richtig gewickelt) und somit kann die “Kohle” notfalls entfernt werden, einfach runterkratzen
Guten Appetit wünscht Leroy!!!
Hallo Welt, zunächst einmal frohe Weihnachten!
Zum Heiligen Abend (heute) gibt es bei uns immer Fondue, und zwar mit Fleisch von der Rinderlende, Schweinelende und Hähnchenbrust. Traditionell machen wir einen Topf mit Fleischbrühe heiß und garen das Fleisch darin. Das Fleisch wird auf Fondue-Gabeln gespießt, in der Brühe gegart und dann pur oder in eine leckere Sauce gedippt, verzehrt.
Noch nie gab es bei uns ein Öl- oder Fettfondue. Und das hat einen guten Grund: beimFleischfondue bleibt eine herrliche Kraftbrühe übrig, die uns am darauffolgenden Tag mit etwas Brot und den Saucenresten mundet.
Fondue machen wir in einem Topf mit Spiritus-Brenner, wobei ich liebsten den Brenner mit Brennerpaste verwende, der flüssige Spiritus hat nämlich so seine Tücken. Elektrische Geräte kann man vermutlich als am sichersten einstufen, allerdings hat man dann ein Kabel am Tisch hängen, das passt nicht immer wirklich gut zur Tischdekoration.
Das Fleisch kann man sich bei den meisten Metzgern schneiden lassen. Schneidet man selbst, sollte man ca. 3 x 3 x 3 cm große Würfel schneiden, damit das Fleisch nicht zu lange zum Garen braucht.
Als Beilage eignen sich Salate und Weißbrot.
Die Saucen sind ein wichtiger Bestandteil des Fondues und man sollte sich hüten, hier nur Fertigware auf den Tisch zu stellen. Nichts schmeckt so gut wie eine selbst gemachte Fondue-Sauce – wenn man sie richtig macht. Hier unsere 5 wichtigsten Saucen, als Anregung für Ihre eigenen Kreationen. Saucen wachsen über die Jahre in die Familie hinein, werden teils wieder vergessen, während andere selbstverständlich jedes Mal gemacht werden. Über die Saucen wird immer diskutiert, es werden Variationen besprochen und Rezepte ausgetauscht. Auch dieses Jahr ist wieder eine neue dabei.
Für alle Saucen verwendet man die gleiche Grundsauce als Basis.
Zutaten und Zubereitung Grundsauce:
- 500 g Quark (20%)
- 600 g Crème Fraîche
- 125 g Joghurt
- 1 TL Salz
- 1 TL Pfeffer aus der Mühle
- Alle Zutaten in einer Schüssel gründlich mit einem Schneebesen verrühren
Cocktailsauce:
- Füllen Sie etwas von der Grundsauce ab
- Geben Sie ungefähr gleich viel Tomatenmark und Ketchup hinzu
- Geben Sie einen Schuß Sherry hinzu
- Die Sauce soll fruchtig, tomatig mit einem Hauch von Sherry schmecken.
- Wenn Sie es richtig machen, erhalten Sie eine blass-orangene Farbe (so wie ein in der Sonne gebleichtes Haus in der Toskana
)
Meerrettichsauce:
- Füllen Sie etwas von der Grundsauce ab
- Würzen Sie mit Sahnemeerrettich und Meerrettich aus der Tube
- Abschmecken: die Sauce sollte schon ein wenig “bizzeln”
Kräutersauce (mit Knoblauch):
- Füllen Sie etwas von der Grundsauce ab
- Geben Sie gefrorene oder gern auch frische Kräuter hinzu (ich nehme gerne “6 Kräuter-Mischung” im Winter)
- Es passen Schnittlauch, Dill, Pertersilie, Basilikum, Sauerampfer, Kresse, wobei ich viel Schnittlauch verwende
- Für Knoblauchfans: eine Zehe Knoblauch mit der Knoblauchpresse hineindrücken
- Füllen Sie etwas von der Grundsauce ab
- Geben Sie einen EL Dijon Senf und 2 EL Dijon Ancienne Senf hinzu
- Geben Sie 2 EL Honig hinzu
- Geben Sie 2 EL Dill hinzu
Ananas-Apfel-Curry-Sauce:
- Füllen Sie etwas von der Grundsauce ab
- Vermischen diese mit 2-3 EL Curry
- Reiben Sie einen Apfel mit der groben Seite der Reibe hinein
- Schneiden Sie 3-4 Scheiben Ananas in dünne Streifen (geht auch gut mit Ananas aus der Dose)
Die Saucen füllen Sie am besten in Schalen ab, die Sie mit Frischhaltefolie verschließen und im Kühlschrank aufbewahren. Stellen Sie die Saucen morgens her, damit sie bis zum Abend ziehen können. Nehmen Sie die Saucen 30 min. vor Beginn des Fondues aus dem Kühlschrank, damit sie nicht zu kalt sind.
Guten Appetit und viel Erfolg sowie ein frohes Weihnachtsfest wünscht Ihnen Leroy!
Nachdem Einlegen über mehrere Tage (Mittwoch bis Sonntag) ist es dann soweit: wir verarbeiten den Sauerbraten zum Zwecke des Verzehrs
Und das geht so:
Zutaten:
- Der eingelegte Sauerbraten aus Teil 1 des Rezepts mit der Marinade
- Butterschmalz oder Öl zum Braten
- Einige EL Quittengelee (oder ähnliche Marmelade)
- Etwas Mehlbutter (in Kugeln, zum Binden der Soße) oder Soßenbinder
- Ggf. etwas Bratensaucenpaste
- Einige EL Zucker
Zubereitung:
- Den Braten aus dem Bräter nehmen, trocken tupfen (das Fleisch sieht nach dem Einlegen ganz anders aus, nicht erschrecken)
- Die Marinade durch ein Sieb in eine Schüssel gießen, dabei das Suppengrün und die Zwiebeln auffangen
- Butterschmalz oder Öl im Bräter erhitzen
- Den Braten salzen, pfeffern und im Bräter beidseitig anbraten
- Das Suppengrün wieder hinzugeben und mit anbraten
- Von der Marinade hinzugeben und ingesamt ca. 2 1/2 h schmoren, dabei immer wieder von der Marinade nachgießen
- Den Braten entnehmen und vor dem Schneiden ca. 10 min. in Alufolie ruhen lassen
- In der Zwischenzeit die Sauce passieren (z.B. Flotte Lotte) oder wieder durch ein Sieb abgießen
- Die in einem Topf aufgefangene Soße mit dem Quittengelee abschmecken und mit der Mehlbutter abbinden
- Ich verwende gerne etwas Bratensoßenextrakt, damit die Soße dunkler wird
- Mit Zucker final abschmecken, ggf. mit mehr Mehlbutter oder Soßenbinder eindicken
- Dazu passt hervorragend ein Serviettenknödel, siehe separates Rezept
Beilage Rotkraut:
- Ich habe hierzu kein eigenes Rezept verfasst, da das Rotkraut aus dem Glas stammt und lediglich etwas verfeinert wird
- Einen Apfel und eine mittlere Zwiebel schälen und fein hacken
- In etwas Butter in einer Pfanne goldbraun schwitzen
- Das Rotkraut aus dem Glas in einen Topf geben, Apfel- und Zwiebelstückchen unterheben
- Alles auf kleiner Flamme erwärmen, dabei mehrmals umrühren
Alles zusammen mit dem Serviettenknödel und einem schönen Stück Karotte aus dem Suppengrün auf einem vorgewärmten Teller anrichten
Siehe auch: Sauerbraten, Teil 1, Serviettenknödel
































































