Vor vielen Jahren habe ich dieses Omelette so ähnlich mal bei Ralf gegessen. Und gestern habe ich es mir selber mal wieder gebrutzelt. Ist eigentlich sehr trivial, aber schmeckt genial.

Die Zutaten:

  • einige Scheiben Pepperoniwurst (es gibt eine ganz leckere bei der METRO, das sind 2 in einer Packung, jeweils ca. 35 cm lang, die passt auch gut auf Pizzen)
  • 2 Eier
  • Pfeffer, Salz, Paprika
  • Schnittlauch

Die Zubereitung:

  • Eier aufschlagen und mit einer Prise Salz und etwas Paprika und Pfeffer verquirlen
  • Pepperoniwurstscheiben in einer Pfanne konzentrisch in Kreisen auslegen
  • Pfanne erhitzen
  • Wenn die Wurstscheiben angelaufen sind, das Ei darüberleeren, dabei nicht rühren, nur die Pfanne füllen
  • Sofort den Deckel drauf und auf kleine Hitze wechseln
  • Ca. 5-10 min. stocken lassen, mit Schnittlauch garnieren und auf vorgewärmtem Teller servieren

PS: Beiträge, wenn auch recht alte, findet Ihr hier im Blog von Ralf als Autor “mrpicket” in der Rubrik “Mythen der Kochkunst…”

Guten Appetit wünscht Ihnen

Ihr Leroy

Hallo Welt,

die beste Ehefrau von allen und ich standen am vergangenen Freitag beim Metzger Wolbert in Dielheim und da der Laden voll war, las ich den “Lukullus”, vermutlich das Pendant der “Bäckerblume” oder der “Apothekenrundschau”, nur eben für Metzgereien. Generell hat das Heftchen immer ein Thema, diesmal war es “Gerollte Vielfalt”… Auf Seite 5 dann gleich “Klassische Rinderouladen” – das sah gut aus und sprach mich an.

Also erwarben wir in Folge einige Scheiben Rindfleisch aus der Oberschale und legten los.

Die Zutaten:

  • 1,5 kg Rindfleisch (aus der Oberschale) in dünnen Scheiben (8)
  • 1 Glas Senfgurken
  • 5 mittlere Zwiebeln
  • 1 kleine Dose Tomatenmark
  • 2 EL Paprikapulver
  • ca. 250 ml Wasser
  • 1 gehäüfter EL Fleischbrühpaste
  • 2 Packungen Tulip Frühstücksspeck
  • Pfefer, Salz
  • Senf, mittelscharf
  • Pflanzenöl
  • 250 ml Rotwein

Die Zubereitung:

  • 3 bis 3 1/2 Zwiebeln häuten und in dünne Scheiben schneiden, den Rest würfeln
  • 6-8 Gurken in dünne Scheiben schneiden

  • Das Fleisch waschen und trocken tupfen
  • Jedes Stück Fleisch zunächst auf einer Seite salzen und pfeffern, dann mit Senf bestreichen

  • Dann 2 Scheiben Frühstücksspeck auflegen
  • Darauf von unten (ist nachher innen) nach oben erst Gurken und dann Zwiebeln auflegen

  • Einrollen und mit Fleischnadeln fixieren

  • Die Rouladen dann in einem Bräter in Pflanzenöl von allen Seiten heiß anbraten

  • Aus dem Bräter nehmen und beiseite stellen (z.B. in einer Auflaufform)
  • Die Zwiebeln im gleichen Bräter anbraten, dann den Fond mit etwas Rotwein ablöschen
  • Tomatenmark und restlichen Rotwein hinzu geben und zum köcheln bringen
  • Einen Teil das Wassers hinzugeben und darin die Fleischbrühpaste auflösen
  • Die Rouladen wieder in den Bräter geben, mit dem restlichen Wasser so ausgleiche, dass die Rouladen nicht ganz bedeckt sind
  • Auf kleiner Flamme ca. 1,5 h simmern lassen, dabei gelegentlich einen kleinen Schwapp Wasser/ Wein dazu geben und die Rouladen 2-3 mal wenden

  • Die Sauce notfalls am Schluss abbinden (war bei uns nicht nötig), dazu vorher die Rouladen entnehmen, warm stellen und die Sauce kurz aufkochen  und mindestens 3 min. kochen lassen

  • Dazu passen sehr gut Spätzle, wir haben unsere in Butter warmgebacken

Guten Appetit wünscht Ihnen wie schon so oft

Ihr Leroy :-)

 

 

 

Hallo Welt,

ich bin heute überglücklich: als kleines Vorgeburtstags-Geschenk habe ich mir letzte Woche die Griddle-Pfanne (SMEG PPX 6090), ein Original-Zubehör für meinen SMEG Gasherd gegönnt. Erstklassig und superfreundlich beraten durch Brunhilde Hüttich (an dieser Stelle nochmals vielen Dank, Frau Hüttich :-) ) vom Hause Hüttich, wo ich bereits 2007 meinen Herd erworben habe. Wer sich selbst mal sowas zulegen oder einfach nur mal stöbern möchte, hier die Links:

www.huettich.de

www.gasherd.de (mit Preisen zu den Produkten)

Ich kann diese Firma nur wärmstens weiterempfehlen und rate Ihnen, bei Interesse mal reinzuschauen. Sie wissen ja, ich empfehle nur dann, wenn ich überzeugt bin – und hier bin ich es! :-) Versand und Beratung einwandfrei und die Preise sind dabei immer sehr fair.

Und nun der erste Einsatzbericht. Ich konnte natürlich nicht warten und habe daher heute Morgen noch alles ausgepackt und das Teil gründlich mit warmem Wasser und Spüli gesäubert. Die beste Ehefrau von allen hat dann auf mein Flehen hin die Gemüsepfanne mit Reis heute Mittag nicht vorgekocht, sondern nur alles kleingeschnitten und vorbereitet, damit ich meine neuste Errungenschaft zum Jungfern-Einsatz bringen konnte.

Kaum zurück am leider späten Abend im heimischen Domizil und machte ich mich also daran, die Pfanne einzuölen, aufzuheizen und die ersten Zutaten aufzulegen.

Hierzu wird der gusseiserne Topfträger-Rahmen vom Kochfeld entfernt und die Pfanne direkt auf den Herd gestellt. Bei meinem Modell ist der Betrieb in allen drei Feldern denkbar und ich werde vermutlich das nächste Mal nach links gehen, wo ich einen 2 kW und einen 3 kW Brenner habe, der 2 kW gepaart mit den 1,2 kW war insgesamt etwas schwach.

Nach wenigen Minuten ist die ca. 1,5 cm starke Edelstahlplatte am Boden der Griddle-Pfanne vorgeheizt und es kann losgehen.

Gemüse wie den Brokkoli kann man zwischendurch mit etwas Brühe ablöschen. Was an Flüssigkeit zuviel vorhanden ist, läuft nach vorne in eine Auffangrinne, ebenso überschüssiges Fett, das man natürlich auch mit dem Bratwender dort hin schieben kann. Das macht die Pfanne zu einer sehr guten Anschaffung bei fettarmer Ernährung.

In einem zweiten Schritt habe ich das Fleisch dazu gegeben und ebenfalls angebraten, zum Schluss dann alles gemischt und fertig gegart. Kochzeit ca. 15 min.

Hier noch zwei abschließende Impressionen vom zubereiteten Essen:

Guten Appetit und gute Inspiration wünscht Ihnen wie immer Ihr Leroy! :-)

Heute ein Rezept von meiner Schwiegermutter Gertrud, gemeinsam in der heimischen Küche gekocht. Da wir das sehr gerne essen, hat mir Gertrud das schon mal gezeigt, damit wir das Gericht in der Familie bewahren können. Das ist so ähnlich wie mit dem Quittengelee :-)

Weitere Hintergrund-Information: Tafelspitz war früher ein sogenanntes Festtagsessen, dass es in der Regel nur zu echten Festtagen gab (also z.B. auf einer Hochzeit). Beim Fleisch sollte man nicht sparen, Gertrud hat bei Ihrem Haus- und Hofmetzger das Fleisch vorbestellt und heute haben wir es abgeholt. Für die 1,2 kg zahlt man dann so um die 20 €, mal so als Hausnummer. Überliefert ist das Rezeptz übrigens nun schon in der 3 Generation und wer weiß woher das genau stammt! Jedenfalls hat es der besten Ehefrau von allen Ihre Oma (Herta) schon so gekocht und dann der Mama (Gertrud) beigebracht. Und heute hab ich es gelernt! :-)

Viel Spaß beim Nachkochen!

 Die Zutaten:

  • 1 kg Kartoffeln
  • 1,2 kg Tafelspitz (Rind)

Für die Brühe:

  • 2-3 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Stück Sellerie
  • etwas Instantbrühe (ca. 3-4 TL)

Die Sauce:

  • Entweder frischen Meerrettich gerieben oder bereits fertig geriebenen Meerrettich kaufen, ca. 50 g (gibt es z.B. beim Metzger)
  • ggf. mit mildem Sahnemeerrettich ergänzen, um die Sauce etwas schwächer einzustellen (ich finde ja, dass die Nase frei werden muss von der Sauce :-) )
  • 50 ml süße Sahne
  • 2-3 EL Butter
  • 1-2 EL Mehl

Die Beilagen:

  • 1 Glas Gürkchen
  • 1 Glas Maiskölbchen
  • 1 Glas Preiselbeeren
  • 1 Glas rote Beete
  • 1 Glas Birnen

Die Zubereitung:

  • Die Brühe mit Wasser aufsetzen und aufkochen lassen
  • Den Tafelspitz parieren

  • Zu der Brühe geben und ca. 1,5 bis 2 h köcheln lassen (das Fleisch muss bedeckt sein), dabei das Fleisch mehrmals wenden

  • Kartoffeln schälen, halbieren und in Wasser aufbewahren. Dann zeitlich passend abkochen (ca. 20 min.)

  • Die Kochzeit nutzen, um die Beilagen anzurichten. Dabei die Preiselbeeren in die Birnenhälften füllen. Gürkchen, Maiskölbchen und rote Beete in Schälchen füllen und mit Folie abdecken

  • Für die Sauce 2 EL Butter in einem Topf schmelzen und 1-2 EL Mehl unterrühren

  • Mit der Brühe aus dem Topf sämig rühren (mehrere Schöpfkellen) bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist, dann mit dem Meerrettich abschmecken und mit ca. 50 ml Sahne abrunden

  • Vorweg bietet sich der Genuss eines Tellers mit Brühe an. Hierzu einfach etwas von der Brühe herausnehmen, ggf. mit Markklöschen und/ oder Suppennudeln verfeinern und servieren (schmeckt sehr gut!)

  • Nach der Vorspeise das Fleisch herausnehmen, kurz ruhen lassen und in 1-2 cm dicke Scheiben schneiden
  • Mit den Kartoffeln und der Sauce anrichten und heiß servieren

Guten Appetit wünschen wie immer Ihr Leroy und heute natürlich auch Gertrud!

 

Hallo Welt, kochen Sie mal an einer vorweihnachtlichen Feier für die Familie Ihrer Frau mit folgenden Einschränkungen:

  • Nicht zu viel Alkohol oder besser gar keinen, wegen der Kinder (also schon mal kein Coq au vin oder Gulasch)
  • Pilze? Die ist NIEMAND in unserer Familie, da wird allen schlecht von…
  • Schnitzel? Nein, da stinkt die ganze Bude nach Fett…

Hm, was dann? “Mach doch ein Rahmgericht”, sprach die beste Ehefrau von allen und so mache ich nun heute die Kinder- und Schwiegerfamiliengerechte Version vom Rahmgeschnetzelten für 5 Erwachsene und 4 Kinder/ Jugendliche. Und das mir keiner in den Kommentar schreibt, da gehören aber eigentlich Champignons mit rein, das weiß ich selber… :-)

Die Zutaten für 6-8 Personen:

  • 1,5 kg Schweineschnitzel
  • 500 g Schalotten
  • 200 g Crème Fraîche
  • 1,25 bis 1,5 L Gemüsebrühe (aus 2 Packungen Suppengrün und etwas Fleischbrühe)
  • Saft einer kleinen Zitrone
  • 250 ml Weißwein
  • Butter, Mehl
  • Als Beilage breite Bandnudeln (min. 80 g Trockenmasse pro Person)
  • Als Beilage 2 Pack Feldsalat mit einem Dressing Ihrer Wahl und selbsgemachten Croutons

Die Zubereitung:

  • Die Gemüsebrühe habe ich am Vortag hergestellt. Dabei habe ich 3 L Wasser mit 2 Packungen Suppegrün aufgesetzt und ca. 1,5 h köcheln lassen. Das Gemüse habe ich geschält und mit dem Tupperware Alles-Zerkleinerer zerhäckselt, die Suppe dann mit Pfeffer, Salz und Muskat abgeschmeckt. Nach dem Kochen habe ich die Brühe durch eine “Flotte Lotte” passiert – kennen Sie das? :-)

  • Die Schalotten häuten und in ganzen Stücken belassen

  • Die Schnitzel waschen, trocken tupfen

  • Dann die Schnitzel parieren und plattieren, etwa auf 1,5 fache Ausgangsgröße (also nicht zu dünn)

  • Längs in ca. 1,5-2,5 cm breite und dann in und dann quer 5 bis 8 cm lange Streifen schneiden
  • Mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen, gut vermengen und etwas ziehen lassen

  • Derweil Pflanzenöl in einem Bräter erhitzen
  • Die Schalotten vorab in einer Pfanne mit reichlich Butter anbraten, am Ende 2 EL Mehl darüber streuen, um die Butter zu binden

  • Die Schalotten dabei in der Pfanne schwenken
  • Das Fleisch in den Bräter geben und scharf anbraten

  • Mit dem Wein, dem Zitronensaft und der Gemüsebrühe ablöschen
  • Die Schalotten hinzu geben

  • Ab jetzt ca. 15-20 min. köcheln lassen (offen), damit das Fleisch fertig gart und die Sauce reduziert
  • Derweil Mehlbutter vorbereiten: ca. 8 Kirschgroße Stücke Butter in einem Teller mit Mehl wenden und verkneten
  • Nach Ende der Kochzeit die Sauce mit der Mehlbutter abbinden (im Bräter habe ich hierzu das Fleisch einfach auf eine Seite geschaufelt, ggf. muss man in einer Pfanne das Fleisch kurz entnehmen)

  • Crème Fraîche unterheben, aber abwarten, bis die Sauce nicht mehr kocht, da die Crème Fraîche sonst ausflockt

  • Auf vorgewärmten Tellern servieren

Achso: zum Schluss noch – wie ist alles ausgegangen? 2 Kinder waren ein wenig “schnegisch” wie man bei uns sagt. Aber ansonsten ist nichts übrig geblieben. Nichts, außer ein paar Nudeln. Und alle haben aufrichtig gelobt und waren hin und weg.

Mission accomplished…

Von daher: Frohe Weihnachten!

Ihr Leroy

letzte Kommentare
  • Leroy: Ja, das könnte funktionieren :-) Danke für deine Ergänzungen Bianca Gruß Leroy
  • Bianca: Noch intensiver wird der Geschmack, wenn man die Rouladen am Abend vorher rollt und übernacht ziehen lässt....
  • Leroy: Ja und deine Idee war es! Danke nochmal! :-)
  • Hanne: Schön dass Du Spaß bei dem Event hattest und ganz nebenbei noch den Hauptgewinn abgeräumt hast ;-) Liebe Grüße...
  • Leroy: Ich habe meinen Herd damals hier gekauft: http://www.huettich.de/index.p hp? Der Herd ist etwa so wie dieser...
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