Hallo Welt,

gestern wurde der neue Weber-Grill eingeweiht. Meine Wahl fiel auf Hähnchen (da ich da abschätzen kann, wie das normalerweise wird und schmeckt). Ausprobieren wollte ich sowohl Schlegel auf mediterrane Art als auch das berühmt berüchtigte Bierdosen-Hähnchen. Letzteres stellte mich bereits beim Kauf vor ungeahnte Hürden, denn es gibt kaum noch Dosenbier in 0,33 L Dosen. Nach langem Hin- und Her im Supermarkt entschied ich mich dann gegen Energy-Drinks und nahm 2 Dosen Gordon’s Dry Gin bereits gemischt mit Tonic Water, kann man ja auch mal wieder trinken :-) Nach erfolgter Leerung spülte ich die Dosen und stellte Sie für das Dosenhähnchen bereit…

Die Zutaten für die Schlegel:

  • 4 Schlegel (ca. 1 kg)
  • 5 Knoblauchzehen
  • eine handvoll frische Kräuter (Thymian, Estragon, Rosmarin, Oregano)
  • Olivenöl
  • 1 gehäufter EL Pfefferkörner
  • Salz
  • Küchengarn

Die Zutaten für die Dosenhähnchen:

  • 2 Hähnchen (je ca. 1,2 kg)
  • 3 EL Hähnchengewürzsalz (z.B. bei Metro)
  • 3 EL Paprika süß
  • 1 EL Paprika scharf
  • 1 EL Pfeffer (schwarz)
  • 1 EL Kräuter der Provence
  • Saft einer Zitrone
  • 2 EL Honig
  • 12 EL Öl

Die Zubereitung:

  • Woodchips einweichen

  • Die Kräuter waschen. Die Blätter von den Stielen abstreifen und in einen Mixbecher geben.

  • Den Knoblauch schälen und ebenfalls hinzugeben
  • Die Pfefferkörner in einem Mörser grob zerstoßen und ebenfalls hinzugeben

  • Mit Öl auffüllen (so dass der Stabmixer darin untertauchen kann) und das Ganze mixen

  • Das Geflügel zunächst gut unter kaltem Wasser abspülen und trocken tupfen (Küchenkrepp). Ein Kunststoffbrett zum schneiden und würzen verwenden und generell auf die Hygiene achten
  • Die Schlegel beidseitig gut salzen
  • Die Schlegel am offenen Gelenkanschluss mit der Marinade füllen und dann mittels Küchengarn die Hautlappen darum fixieren (die Schlegel sollen kompakt und möglichst von Haut umschlossen sein)

  • Die Schlegel rimgsum mit der Marinade bepinseln und in einer GN-Edelstahlbox o.Ä.  im Kühlschrank aufbewahren (ca. 4 h Marinierzeit)

  • Die Hähnchen ebenfalls gründlich reinigen/ spülen
  • Falls noch nicht geschehen, die Dosen vorbereiten. Dazu zwei zusätzliche Löcher in die Dose machen

  • Die Dosen mit Alufolie umwickeln (wenn man Angst hat, dass die Farbe abgeht oder man Gäste eingeladen hat und nicht genau weiß, wie die das sehen). PS: Eigentlich geht die Farbe nicht ab :-)

  • Die Dosen halb mit Bier füllen
  • Für die Marinade die flüssigen und die festen Zutaten in getrennten Schalen mischen/ verrühren. Dann die flüssige Menge in die feste rühren. So vermischt sich alles optimal.

  • Die Marinade auf die Hähnchen mit den Händen auftragen, dazu auch innen rein fahren und Marinade unter die Haut schieben

  • Die Hähnchen auf den Dosen positionieren und auf eine Tropfschale aus Edelstahl stellen

  • Den Grill anheizen (ca. 1 Kamin Holzkohle genügt)

  • Derweil alles richten (gute Vorbereitung ist die halbe Miete). Das Wasser der Woodchips abgießen

  • Die Kohle in die Taschen rechts und links füllen
  • Die Hähnchen mit der Schale dazwischen stellen
  • Den Rost auflegen
  • Den Temperatur-Sensor setzen
  • Die Schlegel auf den Rost auflegen (nicht über die Glut)
  • Durch die Seitenklappen Räucherchips auflegen

  • Deckel schließen

  • Warten (Küchenuhr stellen, damit Sie die Zeit im Auge behalten können)

  • Die Innentemperatur der Hähnchen mit dem Fühler überwachen

  • Nach ca. 30 min. Marinade nachpinseln. Wer mag kann nun durch die Seitenklappen die Kräuter zum Räuchern auf die Glut legen

  • Nach ca. 1h bis 75 min. sollten die Hähnchen fertig sein. Hierbei beachten: wenn das Termometer falsch sitzt, kann die Temperatur an manchen Stellen noch zu niedrig sein, daher auch auf die Zeit achten und ggf. doch mal den Deckel lüpfen, um zu kontrollieren. Wichtig: die Temperatur im Grillraum im Auge behalten – diese sollte maximal 180° betragen
  • Tipp: Wenn Sie beim Aufschneiden merken, dass es etwas zu früh war, einfach die Hähnchen fertig zerteilen und die Stücke über die Glut auf den Rost legen und fertig grillen
  • Und so sollte es dann aussehen:

  • Sorry, auch diesmal keine Bilder vom angerichteten Gericht, das war einfach zu langes Warten und hat dann zu lecker gerochen… :-)

  • Oh und last but not least mein Resümee zum legendären Dosenhähnchen: das Bierdosenhähnchen ist in der Tat sehr lecker, das geht aber vermutlich mit einer Schale Wasser genauso gut. Denn rein physikalisch kann Wasser beim Verdunsten keine Geschmackstoffe mitnehmen (weswegen ich auch den Tipp, Gewürze zum Bier in die Dose zu geben, ignoriert habe). Für einen Biergeschmack hätte vielmehr die Marinade mit Bier versetzt werden müssen. Andererseits stehen die Hähnchen bei dieser Methode in der Auffangschale mit minimalem Kontakt zum Boden und können durch das Feuchtigkeitsreservoir in Ihrem Bauch nicht austrocknen. Und wie Sie sehen, lässt sich der Grill besser befüllen und die Energie optimal nutzen. Fazit: brauchbarer Ansatz, aber es geht auch ohne Bier :-) Lieber das Bier trinken und Wasser in die Dosen füllen.

Guten Appetit wünscht wie immer

Ihr Leroy

Hallo Welt, was lange währt, wird endlich gut. Ich habe mir einen Weber Holzkohlegrill zugelegt, den Weber Onetouch Premium Gourmet 57 cm mit Seargrate Set!

Warum habe ich das gemacht? Nun ich wollte endlich einmal die Möglichkeit haben, auf dem Grill zu räuchern und eine Art Backofenhitze zu nutzen, um dickere Fleischstücke anbraten und dann durchziehen lassen zu können. Und mein Baumarkt-Kugelgrill für 49,95 € war leider nach nur 2 Jahren durchgegrillt… war auch irgendwie immer etwas zu klein :-)

Zur Eröffnung wird es vermutlich Hähnchen, indirekt gegrillt, auf Bierdosen geben (ein sogenanntes Dosenhähnchen) :-)

Aber zunächst ein paar Worte zum Zusammenbau: geht wirklich einfach und ist gut erklärt. Man benötigt einen Hammer und eine Unterlage, z.B. einen kleinen Holzklotz, damit man die Räder befestigen kann. Für die Griffe benötigt man dann noch einen Kreuzschlitzschraubendreher, das war es dann schon mit Werkzeug. Die Anleitung ist gut verständlich und nachvollziehbar, man muss ihr nur Schritt für Schritt folgen.

Dann steht er vor einem, der Grill :-)

Ich freue mich auf die Eröffnung, morgen kommen Ralf und Iris und dann geht es los :-)

Werde natürlich berichten!

Liebe Grüße

Leroy

Hallo Welt, kleiner Nachtrag zum Grillen: Steakspieße mit Honig-Senf Marinade und Bacon

Die Zutaten:

  • 500 g Schweinesteaks
  • Honig
  • Senf (Dijon, Ancienne)
  • Pfeffer, Salz
  • 1 Packung Bacon (Frühstücksspeck)

Die Zubereitung:

  • Steaks LEICHT plattieren und in 3 Streifen schneiden
  • Je einen Streifen auf einen Spieß stecken
  • Honig mit Dijon und Ancienne-Senf verrühren (in etwa 1 Teil Honig und 2 Teile Senf)
  • Mit Pfeffer und wenig Salz abschmecken
  • Die Steaks damit einpinseln
  • Mit einer Scheibe Bacon umwickeln (geht auch ohne, aber so verbrennt die Marinade beim Grillen nicht!)
  • Marinieren (ca. 2 h)
  • Bei mittlerer Hitze grillen (je Seite ca. 2 Minuten)

Servieren!

Z.B. mit Kartoffelsalat, grünem Salat und etwas Weißbrot

Guten Appetit wünscht wie immer Ihr Leroy!

Hallo Welt, so spät habe ich noch nie die Grillsaison eröffnet, aber es war ja auch bisher nicht wirklich tolles Wetter …

Heute ging es jedenfalls endlich mal wieder zur Sache, hier die Rezepte!

Die Zutaten:

  • 800 g Schweinesteaks, ca. 0,7 cm stark (ca. 10 kleine Steaks)
  • Schafskäse
  • Holzspieße und Fleischnadeln
  • 10 Streifen Bacon
  • 2 Mittlere Zwiebeln
  • Olivenöl
  • Schwarzer Pfeffer
  • Gyrosgewürzmischung
  • 1 rote Paprika
  • 2 Lauchzwiebeln
  • Salz, Paprika

Die Zubereitung:

  • 5 Steaks mit dem Plattiereisen flach klopfen, halbieren
  • Paprika schälen, entkernen, das weiße Fleisch entfernen und in schmale lange Streifen schneiden
  • Die Lauchzwiebeln waschen, die Wurzel abschneiden, dann in fingerlange Stücke schneiden, ggf. längs halbieren
  • Steaks beidseitig mit Gyrosgewürzmischung würzen
  • Je 2 Streifen Paprika und Lauchzwiebel auflegen, Schafskäse darüber bröckeln und einrollen
  • Mit je einer Scheibe Speck umwickeln und mit einer Fleischnadel fixieren

  • Die anderen Steaks ebenfalls plattieren und in 3 schmale lange Streifen schneiden
  • Auf einen Holzspieß stecken (so wie hier)
  • Schwarzen Pfeffer in einem Mörser zerstoßen (nicht mahlen, nur grob zerkleinern)
  • Die Zwiebeln schälen und in sehr feine Scheiben schneiden
  • Eine Schale zuerst mit einer Lage Zwiebel bedecken, Pfeffer aufstreuen
  • Dann mit einer Lage Steakspieße bedecken, Pfeffer aufstreuen
  • Dann wieder mit einer Lage Zwiebel bedecken, Pfeffer aufstreuen
  • Nun wieder Spieße und so weiter, zum Schluss in jedem Fall eine Schicht Pfeffer und Zwiebel zum Abdecken
  • Dann mit einem guten Olivenöl beträufeln (reichlich) und mindestens 4 h marinieren lassen

  • Den Grill anheizen
  • Wenn die Kohle eine weiße Aschehaut hat, kann man auflegen
  • Die Zwiebelscheiben und den Pfeffer von den Spießen streifen, da dies sonst verbrennt

  • Ein Kugelgrill gart die Röllchen am Besten durch, falls ein solcher nicht zur Hand ist, öfter wenden

  • Wenn der Schafskäse herauskocht, ist das Innere durchgegart (Röllchen); die Spieße sind wesentlich schneller fertig (ca. 1-2 min. max auf jeder Seite)
  • Mit etwas Brot und Salat servieren, dazu passen auch Pellkartoffeln und ein Schnittlauch-Quark
  • Und natürlich ein gutes Bier!

Guten Appetit wünscht Ihnen wie immer Ihr Leroy!

 

 

Hallo Welt,

freie Tage, Ruhe, da koche ich gern mal wieder. Gestern habe ich was Neues ausprobiert, beim Einkauf entstand die Idee dazu. Es handelt sich um einen Eintopf, der sich nach gestriger Erprobung aus meiner Sicht auch gut als Partygericht eignet – wenn man einen großen Bräter oder zumindest einen großen Topf hat.

Die Zutaten für 4-5 große Portionen

  • 500 g Rinderhack
  • 10 mittelgroße Kartoffeln
  • 1 große Zucchini
  • 10 Schalotten
  • 1 Aubergine
  • 6 Strauchtomaten
  • 1 große Dose Tomatenmark
  • 3 EL Kräuter der Provence (getrocknet)
  • 1 EL Oregano (getrocknet)
  • 4 Zweige frischen Rosmarin
  • 4 Zweige frischen Thymian
  • Pfeffer, Salz, Paprika
  • 0,5-0,7 L Fleischbrühe
  • 0,3 L Rotwein, trocken

Die Zubereitung

  • Die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden/ würfeln
  • Die Zucchini und die Aubergine waschen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden/ würfeln
  • Die Tomaten waschen, vierteln und die Kerne mit einem Löffel ausschaben; die Viertel in drei Längsstreifen schneiden und diese dann drei bis vier mal quer schneiden
  • Die Schalotten häuten und in schmale Ringe schneiden

  • Die Kartoffeln und die Zwiebeln in einem Bräter in reichlich Pflanzenöl anbraten, mit der Fleischbrühe ablöschen, das Tomatenmark unterrühren und ca. 20 min. Kochen lassen

  • Derweil das Hackfleisch in eine Pfanne geben und anbraten, dabei in der Pfanne mit Pfeffer, Salz und Paprika würzen

  • Mit Rotwein ablöschen und das Fleisch dann zu den Kartoffeln geben

  • Die Auberginen- und die Zucchinistücke in der Pfanne ebenfalls mit Pflanzenöl anbraten, mit dem restlichen Rotwein ablöschen und zusammen mit den Tomaten und den Kräutern in den Bräter geben

  • Bei geschlossenem Deckel und kleiner Hitze weitere 25 min. köcheln lassen (insgesamt ca. 45 min.)

  • Ende der Schmorzeit – Garprobe bei den Kartoffeln machen: sind diese durch, ist das Gericht fertig
  • In tiefen Tellern servieren, Vorwärmen der Teller ist nicht nötig, dazu kann man etwas Brot reichen

Guten Appetit wünscht Ihnen wie immer

Ihr Leroy

letzte Kommentare
  • Leroy: Danke Bettina! LG Leroy
  • Bettina Drinkuth: Klasse Seite, gerade entdeckt.
  • Leroy: Liebe Sabine, ich habe es noch nicht probiert, es sollte aber gehen. Vielleicht versucht du es mal und meldest...
  • Sabine: Sehr lecker ! kann man eigentlich die fertig belegten Rollen auch erst am nächsten Tag backen? Also ich meine...
  • Leroy: Dankeschön Hanne! Ganz speziell an Dich, weil es ja Deine Idee war, dass ich teilnehmen sollte… :-) LG...
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